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RIP Hieronymus Wachter (1976 – 2019)

Fassungslos haben wir von Deinem tragischen Unfall erfahren. Der Familie und den Angehörigen möchte ich mein tiefes Mitgefühl und Beileid aussprechen. Du warst ein mutiger, kluger, aber auch streitbarer Zeitgenosse. Die ursächliche Geschichte Deines Ablebens scheint absurd. Denn kein Weg und Herausforderung war Dir zu viel, selbst anzupacken war völlig normal für Dich, Fleiß und Ausdauer zeichneten Dich aus. Deine Liebe für die Kunst war Deine Triebfeder und Motor, immer präsent und nicht zu verleugnen. Das Wohl Deiner Familie stand stets an erster Stelle. Was Du beruflich und privat geschafft und bewegt hast gebührt meinen Respekt und Anerkennung. Die Lücke die Du reißt wird schwer zu füllen sein. Du bist viel zu früh gegangen.

Auch ich habe Dir einiges zu verdanken. Machs gut alter Kamerad…

Marc Franzkowiak / Februar 2019

 

Besucherhinweis für 15. Februar 2019 / eingeschränkte Öffnungszeiten

Liebe Freunde und Besucher der Galerie,

am Freitag den 15. Februar 2019 ist die Galerie
zwischen 14 und 16 Uhr und zwischen 17 und 18 Uhr geöffnet.

Besucherhinweis für den 11. Januar 2019

Liebe Besucher und Freunde der Galerie,
am 11. Januar 2019 bleibt die Galerie aus technischen Gründen geschlossen.
Ab Samstag, den 12. Januar 2019 ist die Galerie wieder regulär geöffnet…

 

Nächste Ausstellung:

UNDER THE UNDERGROUND
Groupshow – Galerie Künstler und Gäste /// Künstlerliste u. Infos >>>

Eöffnung: Freitag 25. Januar 2019, 19 Uhr 

Öffnungs- und Schließzeiten zum Jahreswechsel 2018/2019

++++  Die Galerie ist zwischen dem 24. Dezember 2018 bis einschließlich 5. Januar 2019 für Besucher geschlossen. ++++

 

Allen Freunden, Partnern, Besuchern und Künstlern der Galerie einen charmanten Start für 2019. Auch für das Neue Jahr haben wir uns wieder viel vorgenommen und freuen uns auf Sie/ Euch bei passender Gelegenheit auf ein Wiedersehen …  

So erreichen Sie uns: +49 30 430029330 oder per Email 

Neue Galerie-Telefonnummer

Ab sofort sind wir unter der Festnetznummer 030 43029330 erreichbar…     

 

Besucherhinweis für Samstag den 10. November 2018

Die Galerie ist am 10. November 2018 für Besucher geschlossen.

Ab dem 13. 11. 2018 ist wieder regulär von Di – Sa,  je 14 – 18 

Uhr geöffnet….

 

 

Artewoche / Preisverleihung ARTE & PiB-Preis + Live Performance

 

 

 

Im Rahmen der Arte-Woche beim Festival Monat der Fotografie-OFF
vom 29. Oktober bis zum 4. November 2018

2x Termine in der Galerie Franzkowiak Berlin:

Mi 31. Oktober 2018, 18 Uhr
// Projektion « La Russie dans l’ojectiv » von Alexander Abaturov

Do 1. November 2018, 18 Uhr
// Preisverleihung für die 4 ausgewählten Portfolios:
Silin Liu (Aka Céline Liu): I’am Everywhere
Björn Gogolla & Reiko Kammer : StadtKrieg
Kirsten Johannsen: Within Places
Nikita Teryoshin: Hornloses Erbe
// Projektion der Gewinner-Portfolios
// Projektion und Live-Performance Alexandre Dupeyron und Sam Eyvaz „Runners of the future“

Indem der Fotograf Alexandre Dupeyron (FR/DE) die schwindelerregende Atmosphäre dicht besiedelter urbaner Räume einfängt, zieht er „Runners of the future“ in einen einheitlichen fiktiven Raum. Eine dystopische Metapher einer generischen Stadt, die als visuelle Poesie gedacht ist. Eine fotografische Erzählung, die das Moderne und die Position des Menschen in der Megalopolis befragt.
Der Musiker Sam Eyvas (IR/DE) hat dazu ein experimentelles Sounddesign mit Feldaufnahmen, Schlagzeug und Violine entwickelt.
Indem Sam Eyvas sein Streichinstrument so vielen degenerativen Effekten und Schleifen aussetzt, benutzt er sie als Metapher für die Degradierung des Menschen, wie sie in der fotografischen Arbeit zu sehen ist.
Der Zusammenfluss von Klang und Bild wird von den Videokünstler Matthieu Cretté (FR/DE) unterstützt, um ein räumlich immersives Erlebnis zu gestalten.

2x Angelika Platen Ausstellungen in Berlin…

femmes artistes
Institut Française, Berlin / kuratiert von Christel Boget
-im Rahmen des «Monat der Fotografie Off»

 

 

 

 

 

 

Angelika Platen. unbeschreiblich weiblich
Galerie Michael Schultz, Berlin

Veranstaltungshinweis in eigener Sache:

© jan michalko

 

Monika Michalko führt durch ihre Ausstellung

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe « Künstler führen durch ihre Ausstellungen » laden wir herzlich ein.

Die Malerin Monika Michalko führt durch ihre Ausstellung « Michalko & Michalko. In the tropics the hair feels different »

Mittwoch 19. September 2018
17–19 Uhr

Location:
GALERIE FRANZKOWIAK / im Quartier 207 / PASSAGE / 2. UG
Friedrichstraße 76—78
10117 Berlin

Eingang: Jägerstraße 61 / Fahrstuhl -2

Michalko & Michalko. In the tropics the hair feels different
 
Schwester – Bruder * Malerin – Fotograf * Art-Clash in Sri Lanka/ Impressions from Sri Lanka



Chris hat einen neuen Job. 
 Ich packe meine Koffer und nehme meinen Sohn und meinen Bruder mit. Ende Februar 2018 Ankunft in Colombo, Sri Lanka! Einen Monat später ziehen wir ins Japanhaus in der Gunawardena Mawatha. Es ist heiß! Sehr, sehr heiß und sehr stickig. Die Luft zum schneiden dick und die Moskitos nerven.
Jan ist froh über die Gelegenheit, endlich Berlin entfliehen zu können und neue Ideen mit seinem Blitz-und Kamera-Krams auszuprobieren. Jan, Tom und ich eilen durch die Stadt und suchen Möbel. Die malen wir farbig an als Kontrast zum weiß- grauen Haus. Der Einzug muss schnell gehen, wir müssen anfangen zu arbeiten. Finally – ich richte mein Atelier ein – i am so happy! Den polierten, teuren Betonboden schütze ich mit gelb-rosa PVC. 
 Die Sounds hier sind anders, der Singsang der vielen Vogelarten, das Zirpen, die Flughunde und das Katzengejammer und Hundegebell aus mindestens 15 Kehlen. Das Brotmobil spielt Elise rauf und runter. Jeden Tag zur gleichen Zeit wehen seltsame Gesänge und Musik aus den Lautsprechern über das Cricketfeld hinweg hinein in unser leeres, hallendes Haus. Das muss die Schule sein. Tom geht’s gut! Er spricht Englisch und Tamil und singt auf Sinhala. Chris macht sein Job-Projekt. Er ist der neue Innovations-Entrepreneur-StartUp-Star in Colombo und hat viele neue Follower. 
 
 Des Nachts gehe ich ins Atelier und male. Hörbuch rein – Alltag raus. Male, was ich gesehen habe, verliere mich in Farben und Formen – stundenlang wie in Meditation. Cool! Ich bin hier im Flow, ich kann gut arbeiten. Wenn er nicht verreist ist, kommt irgendwann Jan nach Hause, manchmal wankend, immer komplett verschwitzt, immer in Budapestern und Kragenhemd. Er war den ganzen Tag unterwegs in brütender Hitze bis in die Nacht. Oft in Pettah, Fort Train oder Busstation, Borella und Maradana – unterwegs mit Threewheel-Drivern und Straßenfegern. 
 Die schwere, ebenfalls verschwitzte Kameratasche knallt auf den Boden, fällt von müden Schultern. Das Ding wiegt 8 Kilo. Er hat immer eine lustige oder seltsame Geschichte auf Lager, Jan der Abenteurer. Er treibt sich rum, bis in die Nacht, wo hier nichts mehr los ist auf der Straße mit seltsamen Gestalten. Verteilt Bidi ́s und Zigaretten und animiert die armen Typen, die sich über die Kippen freuen, in schummrigen wine stores. Here we go, these are the hidden smokers!
In der ersten Zeit in Kotahena steht er immer an der exakt gleichen Stelle an der Junction und blitzt die tuk-tuks. Dann kommt New Year und Jan fährt ausgerechnet dann, ohne Ticketreservierung nach Jaffna, um noch ein paar Start-Ups für Chris zu fotografieren. Es ist Mai, der heißeste Monat, selbst die Sri Lanker keuchen. Die Züge sind natürlich komplett voll. Er steht gequetscht in der Masse von Menschen allen Alters – für 10 Stunden. Nach drei Stunden kann er das erste mal einen Fuß bewegen, die letzte halbe Stunde kann er sich setzen. Die heftigste Bahnfahrt meines Lebens, sagt er. Und er blitzt weiter! Unermüdlich blitzt er sich durch diese Insel und probiert alles aus. Was er fotografiert? He simply sees life! 
 Erschöpft trinkt er ein Lion, rollt und schießt die Bilder auf den Rechner, sichtet die Shots des Tages. Jan ́s Arbeitsplatz ist ein Durchgangsraum zu unseren Studios. Wir arbeiten und leben zusammen. Die Türen stehen meist offen, Musik läuft oder auch nicht – und alle wuseln vor sich hin oder gemeinsam. Wir bereiten die Ausstellung vor, drucken mit Anim8 wie die Irren und diskutieren jede Nacht. 
 Es wird immer deutlicher, was uns unterscheidet als Fotograf und als Malerin – und was uns verbindet als Bruder und Schwester. Menna api yanavā und das ist, was es ist. Ein Experiment bestehend aus ineinandergreifenden und überlappenden bunten Bildern und Sounds* aus Sri Lanka!
 
 ENJOY 


Neu im Programm:

Kat von Stenglin  >>>

O.T. (Nr. 4) Gobelin, 50 x 50cm / 36 x 36cm, Wolle auf Leinen, 2017